Sie sind das Symbol für Treue, Verbundenheit und Liebe: die Eheringe.

 

Ohne Anfang und Ende stehen sie für die Unendlichkeit der Liebe. Die Botschaft ist klar. Gleichzeitig zeigen die Trägerin und der Träger des Ringes etwas Privates im öffentlichen Raum. Durch das dauerhafte Tragen, bekommen sie Strukturen, nehmen Teil am täglichen Leben. Wer will, kann dadurch, dass er härteres Material wählt, einer schnellen Veränderung der Oberfläche entgegenwirken. Andere sehen gerade darin einen Reiz, da jeder Ring so noch individueller oder sogar persönlicher wird.

Wem das doch zu viel wird mit der Zeit, der kann seinen Ring jederzeit nacharbeiten lassen und in die Ursprungsform zurückversetzt werden.

Wer sich traut, der sollte sich überlegen:

 

Wie sollen meine Eheringe aussehen?
Um im Vorfeld zu klären, welche Eheringe einen ansprechen bzw. in welche Richtung sie vom Aussehen usw. gehen sollen, ist es sinnvoll, sich selbst folgende Fragen zu beantworten:

Aus welchem Material sollen die Eheringe sein?
Silber, Gelbgold, Weißgold, Rotgold, Roségold, Palladium oder Platin? Zwei oder mehr Materialien miteinander verbunden (Bicolor|Tricolor)?

Wie soll die Oberfläche beschaffen sein?
Glatt poliert, gehämmert oder mattiert?

Tipps für Sie zum Tragekomfort:

Innen leicht gewölbte Ringschienen sind angenehmer zu tragen.
Die Ringgröße ändert sich im Verlauf des Tages. Am Abend sind die Finger meist dicker als am Morgen. Achten Sie darauf, dass die Hände beim Anprobieren der Ringe warm sind. Sind Ihre Finger kühl, wählt man ggf. einen zu enge Ringgröße aus, was man besonders im Winter bedenken sollte. Im Sommer ist es umgekehrt, da haben die Finger ein größeres »Volumen«.
Die Finger der linken und rechten Hand sind unterschiedlich dick, daher sollte immer der Finger gemessen werden, an dem Sie den Ring tragen möchten. Die Ringgröße eines Menschen verändert sich auch im Laufe des Lebens. Breite Ringe müssen meist etwas größer gewählt werden als schmale Ringe, da sie mehr Auflagefläche am Finger haben.

 

Materialien

Gelbgold ist eine Legierung aus Feingold und Feinsilber mit Kupfer. Das Verhältnis des Silber- und Kupferanteils verändert die Farbe und die Materialeigenschaften.

Grüngold ist eine Goldlegierung ohne Kupferzusatz. Man erhält diese hellfarbige Legierung, wenn man 646 Anteile Feingold mit Silber legiert. Um den Farbton zu intensivieren, kann man ein Drittel des Silbers mit Cadmium ersetzen, jedoch wird das Metall dadurch sehr weich und läuft schneller an.

Rotgold ist eine Legierung aus Feingold und Kupfer zusätzlich gegebenenfalls mit etwas Feinsilber. Durch den Kupferanteil erhält die Goldlegierung eine rötliche Färbung.

Weißgold ist meistens eine Legierung aus Gold mit Palladium (Graugold) oder früher Nickel. Die Gold-Nickellegierung stellt das weißeste Weißgold dar. Sie wird jedoch kaum noch genutzt, da in den Medien sehr oft von allergischen Reaktionen geschrieben wurden (die mir – aber auch in dem Fachforum Göttgen – kaum bekannt sind).

Gold-Palladiumlegierung|Graugold: Die edlere Alternative ist eine Legierung mit Palladium. Diese Legierung ist dunkler oder grauer als die preiswertere Alternative. Mich erinnert die 585er Legierung farblich an wunderschönen Felsen. Die 750er Legierung davon ist weicher und gelblich.

Titan-Goldlegierung: Diese Legierung wird seltener genutzt. Dafür benötigt man 99% Gold und 1% Titan. Die Farbe ist vergleichbar mit der 750er Gelbgoldlegierung jedoch etwas grauer.

Palladium zählt zu den sechs Platinmetallen. Das Element wird immer häufiger für Hochzeitsringe eingesetzt. Interessant ist sein Preis, da Palladiumringe sehr viel günstiger sind als Platin– oder 18 k Weißgoldringe. Es ist von Natur aus weißlich, wirkt jedoch neben einem rhodinierten Ring etwas gräulicher. Hält man reines Palladium neben ebensolches Platin, erscheint es im Vergleich etwas gelblich. Ein Laie würde jedoch kaum einen Unterschied sehen. Das spezifische Gewicht bei einer 950er Palladiumlegierung liegt bei 11,70 g/cm³ und ist damit leichter als Gold und Platin. Die Farbe und der Materialabrieb von einer 950er Palladium-Legierung ist beständiger als die von Weißgold.

Platin ist ein seltenes Metall, seltener als Gold. Aus diesem Grund ist der Preis hoch. Außerdem ist dieser Rohstoff schwer zu verarbeiten. Es dauert sehr viel länger die Oberfläche zu polieren als bei Gold. Ein Vorteil ist natürlich, dass dieses wunderschöne Material nicht so schnell zu Kratzern neigt. Es ist hypoallergen. Verändert seine Farbe nicht mit der Zeit. Durch seine herausragende Materialdichte ist ein Ring aus diesem Material angenehm schwer.

Silber oxidiert an der der frischen Luft. Das bedeutet, dass er nach einer gewissen Zeit anläuft und ein schwärzliches Antlitz erhält. Dies ist ein ganz natürlicher Prozess der 925er Silberlegierung. Das Material kann mittels Ultraschall oder handelsüblichen Silberreinigungstücher, -tauchbäder oder sogar mit einer Zahnbürste, die man in lauwarmes Geschirrspülmittel-Wasser taucht oder mit etwas Zahnpasta versieht, gereinigt werden. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, dass man den Ring rhodiniert. Dies ist ein Überzug aus einem Platinmetall, der sehr fest ist und nicht anläuft.

Perlen reagieren auf Wasser, Seifen und Laugen, also auch auf Make-up, Parfums, Cremes und Haarspray. Des Weiteren mögen sie es nicht, mechanisch beansprucht zu werden. Perlen müssen im allgemeinen nicht gereinigt. Sollten sich dennoch Ablagerungen auf Ihrem Schmuck befinden, ist eine Reinigung mit einfachem Seifenwasser und einem weichen Schwamm oder Tuch oder mit einem in reinen Alkohol getränkten weichen Tuch möglich. Lassen Sie den Schmuck danach offen und flach liegend bei Zimmertemperatur trocknen. Direkte Heizungsnähe und Sonnenbestrahlung sind ungünstig für die Perle. Wenn Sie Ihren Perlen etwas Gutes tun möchten, dann würden sie sich sehr über eine separate Aufbewahrung freuen.

Mattierte Oberfläche:
Mit der Zeit tragen sich mattierte Oberflächen ab. Jedoch können Sie eine in einer einhaltlichen Strichrichtung hergestellten Schmuckmattierung selber wieder herstellen, indem sie dazu ein rauhes Schwämmchen oder die grobe Seite eines Radiergummis nehmen und sie mit leichtem Druck immer entlang der ursprünglichen Strichrichtung reiben.